Das neue Mutterschutzgesetz tritt voraussichtlich im August 2017 in Kraft. Es ist darauf hinzuweisen, dass das neue Mutterschutzgesetz zahlreiche, neue Verpflichtungen des Arbeitgebers begründet. So ist der Arbeitgeber verpflichtet, die vorhandenen Arbeitsplätze in Hinblick auf eine mögliche Gefährdung werdender oder stillender Mütter zu unterziehen. Das Ergebnis dieser abstrakten Gefährdungsermittlung ist allen Mitarbeitern bekanntzumachen. Nach dem Gesetzesentwurf soll dies auch gelten, wenn im Unternehmen keine Frauen beschäftigt werden. Werdende Mütter dürfen künftig nur beschäftigt werden, wenn der Arbeitsplatz zuvor konkret in Bezug auf mögliche Gefährdungen beurteilt wurde. Das Gesetz sieht einen erheblichen Bußgeldrahmen vor.